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Häufig gestellte Fragen

Müssen wir für eine Spenderinsemination verheiratet sein?
Das Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) der Schweiz schreibt vor, dass nur verheiratete, verschiedengeschlechtliche Paare behandelt werden dürfen. Es ist auch nicht zulässig, dass bei Eintritt einer allfälligen Schwangerschaft erst geheiratet wird. Entscheidend ist der Zeitpunkt der ersten Insemination.

Bis zu welchem Alter werden Behandlungen gemacht?
Das FMedG schreibt vor, dass beide Elternteile ein Kind bis zur Volljährigkeit aufziehen können. Damit ist erklärt, weshalb auch beim Mann eine Grenze festgelegt werden muss. Bei der Frau entscheidet die biologische Uhr, wie realistisch es ist, in einem gewissen Alter noch ein Kind zu gebären. Die Voruntersuchungen diesbezüglich setzen einen Rahmen für die Beurteilung. Üblicherweise soll nach dem 42. Altersjahr eine Insemination nur noch in Ausnahmefällen angeboten werden.

Wie viele Inseminationen sollen maximal gemacht werden?
Grundsätzlich gibt es keine Grenze. Wichtig erscheint eine Beurteilung jeweils nach drei erfolglosen Inseminationen. Gibt es noch weitere Untersuchungen? Kann die Intensität gesteigert werden? Wie sieht eine nächste Behandlungsserie aus? Alle diese Fragen werden besprochen und der weitere Weg festgelegt.

Welche Vorbereitungen vor der Insemination sind nötig und wer macht diese Kontrollen?
In der Regel werden die Ultraschallkontrollen vor der Insemination in Zusammenarbeit mit dem zuweisenden Frauenarzt/-ärztin geplant, abgesprochen und dort durchgeführt. Im Wesentlichen hängt es aber davon ab, wieweit dies von den Paaren gewünscht wird.

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weitere Fragen

Sollen die Eltern ein Kind später über die Tatsache informieren, dass eine Spenderinsemination gemacht wurde?
Psychologen, welche sich mit dieser Thematik beschäftigen, raten dazu. In der Realität ist es in unseren Breitengraden aber so, dass nur sehr wenige Eltern ihre Kinder informieren. Es wird geschätzt, dass dies in der Schweiz weniger als 5% der betroffenen Paare tun werden. Eine allgemeingültige Empfehlung kann also nicht abgegeben werden. Wichtig erscheint, dass diese Problematik bewusst einer einvernehmlichen Lösung zugeführt wird und beide Partner gut dazu stehen können.

Wie gehen die Väter mit der Tatsache um, dass sie nicht die genetischen Väter der Kinder sind?
Untersuchungen haben gezeigt, dass Kinder aus Spenderinseminationen ihren erziehenden Väter ähnlicher sind als den genetischen Erzeuger. Eine Prägung, Erziehung und Beeinflussung der Entwicklung über viele Jahre ist also sehr wichtig und entscheidend. Trotzdem wird es, wie in jeder anderen Familie auch, Stresssituationen geben, wo ein Vater vielleicht die Entscheidung zur Spenderbehandlung für gewisse Momente in Frage stellt. Im Allgemeinen ist der (allerdings nicht wissenschaftlich ausgewertete!) Feedback aber sehr positiv. Viele Väter berichten, dass diese Frage spätestens mit Geburt ihres Wunschkindes nicht mehr im Zentrum steht und überhaupt keine Relevanz mehr hat.

Kann der Spender später die Identität der Kinder oder Eltern erfahren?
Nein, dies ist absolut unmöglich. Nur das Kind hat mit erreichen der Volljährigkeit die Möglichkeit, Angaben zum Spender zu erhalten. Nicht aber der Spender selbst oder die Eltern.

Wie werden die Spender ausgewählt?
Der Fachbegriff heisst "Matching". Eine Übereinstimmung sollte nach folgenden Kriterien erfolgen: Blutgruppe, Grösse/Gewicht (Statur), Augenfarbe und Haarfarbe. Andere Kriterien sollen nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht verwendet werden. Auch hat das Paar nicht die Möglichkeit, wie in anderen Ländern bekannt, die Auswahl selbst zu treffen. Wir setzen nur Spender ein, welche über die eigene Organisation gesucht, ausgewählt und untersucht wurden. Somit kann aus einer Auswahl von über 50 verschiedenen Möglichkeiten in der Regel immer eine günstige Wahl getroffen werden.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?
In der Schweiz werden von den Krankenkassen keine Kosten übernommen, wenn eine Spenderinsemination durchgeführt wird. Über die genauen Kosten werden Sie in einem ersten Beratungsgespräch informiert.

Muss nach Geburt eines Kindes den lokalen Einwohnerbehörden die Tatsache einer Spenderinsemination gemeldet werden?
Nein, dies ist nicht der Fall. Die verheirateten Eltern werden gemäss Zivilgesetzbuch (ZGB) als die rechtmässigen Eltern angschaut und so eingetragen. Auf dieser Ebene wird also niemand erfahren, welche Behandlung durchgeführt wurde.
Der behandelnde Arzt ist aber verpflichtet, die Geburt (Personalien Eltern, Kind und Spender) gemäss dem FMedG dem Eidgenössischen Amt für das Zivilstandswesen (Bundesamz für Justiz, Bern) zu melden. Es besteht aber von dort diesbezüglich keine Verbindung zu den kantonalen Einwohnerbehörden.

Ist es möglich, vom gleichen Spender mehrere Kinder zu haben?
Einmal von einer Mehrlingsgeburt abgesehen ist dies nicht unmöglich, aber durch die Tatsache erschwert, dass von einem Spender in der Schweiz nur 8 Kinder gezeugt werden dürfen. Es können aus logistischen Gründen keine Reservationen oder Rückstellungen gemacht werden, da sonst die Wartefrist für neue Paare bei der begrenzten Auswahl an Spendern übermässig lang werden würde. Bisher konnten die Wünsche der Paare nach einer Verwendung des gleichen Spenders für eine zweite Schwangerschaft aber in mehr als der Hälfte der Fälle trotzdem erfüllt werden.

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